Cachaça Artesanal do Brasil

Herstellung und Qualität von Cachaça Artesanal

Die Cachaça (Aussprache: [kaschassa) ist ein brasilianischer Zuckerrohr-
Schnaps, der früher und hochsprachlich auch Aguardente (= heiß brennendes Wasser oder „Feuerwasser“) und umgangssprachlich auch oft Pinga (= Fusel) genannt wird. Heute existieren auf dem brasilianischen Markt mit Cachaça Artesanal
(Bedeutung: traditionelle Herstellung, naturbelassen und ohne chemische Zusätze) und Aguardente zwei unterschiedliche Produkte. Aguardente gilt als billiges, industriell hergestelltes Massenprodukt ohne jegliche schonende Behandlung. Eine gute Cachaça kommt meistens aus einer der folgenden Regionen Brasiliens: aus dem Nordosten aus Minas Gerais oder aus Paraty, wo er in zahlreichen Cachaçarias komplett von Hand verarbeitet wird. Ein Zeichen für eine gute Cachaça ist die Farbe.  Sie ist typisch gold-braun und stammt von der mehrmonatigen bis mehrjährigen Alterung der Cachaça in Holzfässern. Ausnahme ist unser Cachaça Silber, der im Jequitibá-Holz gelagert wird und das sich nicht färbend auf das Destillat auswirkt. Leider findet man in den meisten Supermärkten in Europa nur billiges Aguardente.

Als Rohstoff für die Herstellung von Cachaça dient, im Gegensatz zum Rum, welcher meistens aus Melasse hergestellt wird, das noch grüne Zuckerrohr. Darum sollte man Cachaça nicht mit Rum verwechseln. Herstellungsprozess, Ausgangsprodukt und damit auch der Geschmack sind deutlich verschieden.

Der bekannteste Cocktail, der Cachaça enthält, ist die Caipirinha. Diesen Getränken verdankt der Cachaça seinen großen Erfolg als eine der Trendspirituosen der 90er Jahre in Europa. Cachaça ist auch die Basis aller Batidas. Wichtiger Hinweis zur Quellen-Angabe: Der Text wurde teilweise von Wikipedia übernommen. Dort finden Sie noch weitere Informationen über die Produktion von Cachaça Artesanal.


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